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13.01.2023

Was gibt es für CMS und worin unterscheiden sie sich?

Was gibt es für CMS und worin unterscheiden sie sich?

CMS steht für Content Management System und bezeichnet eine Anwendung, die die Organisation, Verwaltung und Veröffentlichung von multimedialen Inhalten und Daten erleichtert. Neben der unternehmensinternen Anwendung werden solche Systeme auch zur Verwaltung von Webseiten eingesetzt und aus diesem Grund in der Fachliteratur speziell als Web Content Management Systeme (WCMS) bezeichnet. So können Webseiten und Onlineshops mit wenig bis gar keinen Programmierkenntnissen aufgebaut und gepflegt werden.

Bei den bekanntesten und am weitesten verbreiteten CMS handelt es sich meist um kostenlose Open-Source Systeme. Das heißt, der Quelltext ist öffentlich zugänglich und kann von den Nutzern nach Belieben weiterentwickelt werden.

Quelle: W3Tech

WordPress

Der Marktführer ist mit Abstand WordPress. Laut W3Techs nutzen derzeit 43,1 % aller relevanten Webseiten WordPress. Speziell auf den CMS-Markt bezogen, beläuft sich der Marktanteil auf 63,6 %. Auch große Unternehmen und Namen wie die New York Times, die Harvard Universität, das Weiße Haus und Sony Music nutzen das Content Management System zur Verwaltung ihrer Internetauftritte. Die ursprüngliche Blog-Anwendung entwickelte sich seit 2003 zu einem vollwertigen CMS und basiert auf PHP. Neben der selbst-gehosteten Variante bietet WorPress zudem eine Cloud Variante an.

Joomla!

Joomla! entstand 2005 aus einer Abspaltung des CMS „Mambo“ heraus und ist nach WordPress einer der meistgenutzten CMS. Wie auch der Konkurrent zählt Joomla! zu den PHP-basierten Open-Source CMS. Bekannte Namen wie die University of Alabama at Birmingham und das Online-Portal eRecht 24 nutzen Joomla!.

TYPO3

Die Entwicklung des Open-Source Enterprise CMS hat seinen Ursprung bereits 1997, als der dänische Entwickler Kasper Skårhøj begann, die erste Version, damals nur „TYPO“ genannt, mit PHP3 zu realisieren. Heute hat sich TYPO3 als etabliertes CMS durchgesetzt und findet auch bei größeren Internetauftritten von Tui und Congstar Anwendung.

Aus TYPO3 hervorgegangen, stellt Neos eine abgespeckte und übersichtlichere Variante dar. 2012 veröffentlicht, hat sich diese „light“ Version bereits drei Jahre später von TYPO3 abgekapselt und wird seitdem als Neos CMS unabhängig weiterentwickelt.

Drupal

Auch Drupal ist, wie alle davor bereits genannten CMS ein PHP-basiertes Open-Source System. Bekannte Namen wie Tesla, NASA und die UN nutzen Drupal für die Verwaltung ihres Internetauftritts. Ins Leben gerufen wurde das WCMS zur Jahrtausendwende durch den belgischen Studenten Dries Buytaert.

Kategorisieren lassen sich die Systeme beispielsweise nach der zugrunde liegenden Programmiersprache. Während viele CMS auf PHP basieren, so auch die oben genannten, gibt es auch zahlreiche andere, die auf Basis von Java, Perl, Python oder anderen laufen. Des Weiteren gibt es neben den kostenlosen Open-Source Anwendungen auch kommerzielle WCMS, wie beispielsweise der auf Java basierende Adobe Experience Manager (AEM). Auch nach Komplexität werden die CMS gern unterschieden. Angefangen bei Flat-File-CMS, die komplett ohne Datenbank auskommen und allgemein in Handhabung und Installation einfach gehalten sind, stehen diesen komplexe Enterprise CMS im DXP-Umfeld (Digital Experience Platform) gegenüber. Eine DXP zerlegt die Funktionen eines einzigen CMS in kleine aufgabenspezifische Systeme wie zum Beispiel für das Produktmanagement, die Pflege von Kundendaten und verschiedener Analysetools. Der Adobe Experience Manager ist so beispielsweise ein Teil der DSP Adobe Experience Cloud.

Während alle bereits genannten CMS auch die Möglichkeit bieten, die erstellten und gepflegten Inhalte zu veröffentlichen, geht dies bei den sogenannten „headless CMS“ nicht. Diese sind rein für die Erstellung und Verwaltung von Content entwickelt worden und sind dementsprechend weniger komplex. Um die Inhalte auf einer Website zu veröffentlichen und anzuzeigen, müssen die Daten zunächst über ein API übertragen werden.

Welches Content Management System das „Richtige“ für eine Website ist, lässt sich nur durch eine gründliche Analyse der Ziele, des Aufbaus und Umfangs beurteilen.

Wer sich in das Thema CMS tiefer einlesen möchte, wird hier fündig: https://cmsstash.de

Quellen

https://www.typo3-websites.eu/typo3-cms/typo3-referenzen/wirtschaftsunternehmen/

https://www.hosteurope.de/blog/weltbekannten-marken-die-wordpress-nutzen-diese-seiten-setzen-auf-das-beliebteste-cms/

https://www.cyledge.com/de/blog/bekannte-websites-drupal-laufen

https://cmsstash.de/content-management-system/wie-ein-cms-funktioniert

https://w3techs.com/technologies/overview/content_management

https://w3techs.com/sites

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